1. Mannschaft

20.10.2014

2:1 - Erste siegt beim PSV

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Hätte der SV Gablenberg aus seinen kranken oder verletzten Spielern eine Startelf zusammengestellt, wäre wohl eine schlagkräftige Truppe herausgekommen. Neben beiden etatmäßigen Torhütern musste SVG-Coach Daniel Weiss beim PSV Stuttgart unter anderem auf den derzeitigen Toptorjäger der Kreisliga A, Staffel 3, Martin Rücker sowie seinen Neffen Tobias verzichten, die in der bisherigen Saison bereits 13 Treffer erzielt haben. Die Ausfälle konnten allerdings mit einer starken kämpferischen Leistung kompensiert und so auf schwerem Geläuf ein 2:1-Sieg eingefahren werden.

Im ersten Moment klingt der Ausfall der beiden Keeper wie eine Hiobsbotschaft. Doch die Gablenberger schüttelten ein Ass aus dem Ärmel: Pana Karagiozidis, immerhin ehemaliger Bezirkliga-Torhüter des Jahres. Auch gegen den PSV hatte der Grieche großen Anteil am Sieg: Bereits nach 15 Minuten parierte er einen Distanzschuss mit einer Glanzparade. Auch die Gäste kamen zu Chancen,  Kai Köbler (30.) beispielsweise scheiterte mit links aus kurzer Distanz an Damian Nagler. Für große Aufregung beim PSV sorgte in der 60. Minute wieder Karagiozidis, als er im Eins-gegen-Eins Anis Nemce zu Fall brachte. "Ich bewege mich nicht aktiv auf ihn zu, berühre ihn aber", gab der SVG-Schlussmann zu. Der PSV-Angreifer nahm die Einladung an, fädelte ein und ließ sich doch etwas sehr theatralisch fallen, so dass ihm der Strafstoß verwehrt blieb. Weiterzulaufen und die Führung zu erzielen, wäre wohl die bessere Option gewesen. Das erledigte Denis Midzic dann neun Minuten später auf der anderen Seite: Nach einem Torwartfehler lupfte er das Spielgerät über Nagler ins Netz. Aus Sicht des PSV kam es noch schlimmer: Nach einem zu zögerlichen Zweikampf in der eigenen Defensive lief Köbler allein auf Nagler zu und scheiterte an ihm. Beim Nachschuss von Thomas Christ (79.) war der Torhüter jedoch machtlos. In der 89. Minute kamen die Hausherren durch Antonio Traficante noch zum Anschlusstreffer, wirklich zittern mussten die Gablenberger jedoch nicht mehr. Stattdessen hätte der SVG-Außenverteidiger Marcel Gruber noch in der Nachspielzeit auf 3:1 erhöhen müssen. Sein Alleingang schloss er jedoch zu überhastet ab, so dass es beim 2:1-Sieg für die Gäste blieb.

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