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1. Mannschaft

19.10.2009

Serie fortgesetzt

Geschrieben von

DAS SPORTHIGHLIGHT DES WOCHENENDES

SV Gablenberg gelingt vierter Sieg in Serie

SVG gewinnt Auswärtsspiel in der Fußball-Bezirksliga beim SV Grün-Weiß Sommerrain verdient mit 3:0

 

Sommerrains Anes Gelo (links) versucht zu flanken, doch Alexej Kalinowski blockt. Eine typische Szene fürs Spiel, denn die Gablenberger ließen die Sommerrainer so gut wie nicht zum Zug kommen.Foto: Bloch
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Sommerrains Anes Gelo (links) versucht zu flanken, doch Alexej Kalinowski blockt. Eine typische Szene fürs Spiel, denn die Gablenberger ließen die Sommerrainer so gut wie nicht zum Zug kommen.Foto: Bloch

Sommerrain - Die Überraschung blieb aus - Der SV Grün-Weiß Sommerrain war im Heimspiel gegen den favorisierten SV Gablenberg chancenlos und verlor verdient mit 0:3 (0:0). Während sich Aufsteiger Sommerrain weiterhin im Tabellenkeller befindet, ist der SVG durch den vierten Sieg in Serie auf Rang vier geklettert.

 

Von Torsten Streib

Die Handschrift des neuen Trainers Danijel Baric wird immer sichtbarer. Das ballorientierte System funktioniert von Partie zu Partie besser und die Gablenberger Vierer-Kette um Organisator Mate Kothenz wird verstärkt zum Spielverderber für die gegnerischen Angriffsreihen. Davon ist nach den gestrigen 90 Minuten nun auch der SV Grün-Weiß Sommerrain überzeugt. Denn aus dem Spiel heraus verzeichneten die Hausherren keine einzige Chance. Nur nach zwei Standardsituationen wurde es brenzlig vor dem Gablenberger Tor. So köpfte Marcel Stölzel in der 28. Minute nach einem Freistoß knapp neben das Tor und in der 55. Minute konnten weder Vincenzo Mosca noch Chris Kirchen die Verwirrung vor dem Gablenberger Tor nutzen. Bei beiden Möglichkeiten stand es noch 0:0. Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn die Sommerrainer kaltschnäuzig gewesen wären und eine der beiden Versuche, den Ball im Netz unter zu bringen, verwandelt hätten. Freilich, verdient wäre ein Tor für die Gastgeber nicht gewesen. Dafür agierten sie gestern einfach zu schwach, versuchten ohne den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen über die Mittellinie zu kommen, fielen durch Ungenauigkeiten und schlampige Abspiele auf - Wenn sie denn überhaupt auffielen. „Viele Spieler habe ich gar nicht gesehen“, sagte ein völlig enttäuschter Trainer Holger Traub nach der Partie. Vor allem die beiden Stürmer Vincenzo Mosca und Fabian Belz waren nicht existent, meist von Christian Andler beziehungsweise Jens Hoffmeyer völlig abgemeldet. Und auch der Rest der Sommerrainer schien zu großen Respekt vor den Gablenbergern gehabt zu haben. Denn kaum ein Akteur im Mittelfeld wagte ein Dribbling oder schaffte es mit einem Pass über wenige Meter den Mitspieler zu finden. Die Gablenberger standen wie gesagt in der Defensive stark. Aber es haperte daran, die Dominanz im Abwehrbereich auf dem Weg zum gegnerischen Tor umzusetzen. In der ersten Hälfte hatte man gerademal zwei Chancen, jedoch waren die hochkarätig. In der ersten Minute vergab Patrick Binder frei aus zehn Metern nach Zuspiel des agilen Nils Schaller. In der 27. Minute kam der Ball nach einem Querschläger zu Martin Rücker, der aus fünf Metern frei vor dem Tor ebenso weit daneben schoss. Nach der Pause verstärkte der SVG den Druck. „Da haben wir den Ball sehr schön laufen lassen und hätten in Führung gehen müssen“, hat Baric erkannt. Aber das taten die Gäste nicht. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft schlugen sie dann zu, als sich das Spiel wieder neutralisierte und drohte einzuschlafen. Alexej Kalinowski brachte in der 72. Minute einen Eckball herein, Sommerrains Schlussmann Suthersan Satkunanandan unterlief den Ball und Mate Kothenz hatte keine Mühe einzunicken. Drei Minuten später ein Freistoß von Sabawan Khostwal vom Mittelkreis aus. Diesmal stand Anes Geko schlecht und Martin Rücker köpfte problemlos zum 2:0 ein. Damit war die Begegnung gelaufen, denn die Sommerrainer verfügen nicht über die Mittel, um ein routiniertes Team wie Gablenberg nochmals in Verlegenheit zu bringen. So erkannte auch Sommerrains Abteilungsleiter Gaetano Mosca: „Der Gegner war zu stark für uns, wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen.“Einen Höhepunkt hatte die Partie noch: Der eingewechselte Steffen Fenchel setzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze aus zum 3:0 (91.) in die Maschen.

SV Grün-Weiß Sommerrain: Satkunanandan; Casabona, Geko, Stölzel, Reinhardt, Kirchen, Fix, Benjamin Belz (77. Vasic), Fabian Belz, Hameister (65. Negro), Mosca.

SV Gablenberg: Mümmler; Younis (83. Wenninger), Hoffmeyer, Andler, Kothenz, Sabawan Khostwal, Binder (73. Fenchel), Kalinowski, Schaller, Keifer (58. Prskalo), Rücker.

Tore: 0:1 Kothenz (72.), 0:2 Rücker (75.), 0:3 Fenchel (91.).

Tags:  Spielbericht