Diese Seite drucken

1. Mannschaft

27.02.2010

Rückrundenstart 1. Mannschaft

...Wie sich die Spielzeiten doch gleichen. Besonders wenn man nach dem Abschneiden der Gablenberger schaut. Nach der Vorrunde häufig in Kontakt zur Spitze, verlor man in wiederkehrender Regelmäßigkeit während der Rückrunde diesen und dümpelte frühzeitig im Niemandsland herum...

Bad Cannstatt - Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist meist unangenehm, begleitet von Schnee und Kälte. Jedoch waren die Bedingungen vor dieser Rückrunde ganz außergewöhnliche. Minustemperaturen und eine lang anhaltende weiße Pracht machten ein normales Trainieren auf dem Platz so gut wie unmöglich. Da wurden eben die Laufschuhe „ausgelatscht“. Der Vorteil an der Sache: Die Bedingungen waren für jeden Klub nahezu ähnlich, so dass sich niemand einen Vorteil verschaffen konnte. 

Auch unseren lokalen Vereinen erging es nicht besser, weshalb es auch kein Jammern gab. Vor den noch ausstehenden 16 Partien (Rückrunde plus ein Nachholspieltag) bis zum Saisonende stehen für die SG Untertürkheim und die beiden Aufsteiger TSV Münster und Grün-Weiß Sommerrain der Klassenverbleib im Vordergrund. Nur der SV Gablenberg hat andere Ambitionen.

SV Gablenberg

Wie sich die Spielzeiten doch gleichen. Besonders wenn man nach dem Abschneiden der Gablenberger schaut. Nach der Vorrunde häufig in Kontakt zur Spitze, verlor man in wiederkehrender Regelmäßigkeit während der Rückrunde diesen und dümpelte frühzeitig im Niemandsland herum - wenig motivierend für Trainer und Mannschaft. Ähnliches deutet sich erneut an. Zumindest was die Halbzeitbilanz anbelangt. Fünf Zähler hinken die Gablenberger (Platz 4) hinter Spitzenreiter SV Vaihingen her. Den zweiten Teil der Wiederholungsepisode will der SV Gablenberg diesmal vermeiden. „Wir müssen lange genug den Kontakt nach vorne halten, denn um die goldene Ananas zu spielen, das macht keinen Spaß“, sagt Trainer Danijel Baric. Deshalb hat er seinen Akteuren auch während der Vorbereitung ins Gewissen geredet, sie aufgefordert in die Ferne zu schweifen. Denn es gehe auch um die sportliche Zukunft der Fußballer. Konkret meint Baric die nächste Saison. „Bei der Suche nach Verstärkungen tun wir uns im Sommer leichter, wenn das Team im vorderen Drittel abschneidet als irgendwo mittendrin.“ Doch nur mit Worten ist man nicht spitze, es wurde beim SVG auch geschwitzt - vor allem versucht das Manko der Vorrunde abzustellen: „Es fehlte an der Kompaktheit in der Abwehr. Daran haben wir gearbeitet.“ Und in den Vorbereitungsspielen habe dies auch ganz gut geklappt. Doch das ist passend zur derzeitigen Wetterlage Schnee von gestern. Denn die Sanierungsarbeiten in der Abwehr wurden von Jens Hoffmeyer, Chris Andler, Michael Elsäßer und Mate Kothenz durchgeführt. Doch die Arbeiten wurden jäh gestoppt. Aus der eingespielten Viererkette wurde eine Einer-Kette. Nur noch Mate Kothenz ist einsatzbereit, Jens Hoffmeyer (Innenbandabriss im Knie), Chris Andler (Bandscheibenvorfall) und Michael Elsäßer (Sprunggelenks­riss) fallen aus. Und Ersatz? „Keine Ahnung, ich muss erst noch gründlich überlegen, wer morgen im Heimspiel gegen Möhringen in der Abwehr spielt.“ Gegen den Tabellennachbarn Möhringen hat der SVG noch eine Rechnung offen: Zum Saisonauftakt verlor man mit 1:3.

Derweil gab es Zuwachs in der eh schon gut funktionierenden Offensive. Vom SV Hoffeld kam Stürmer Hasan Küz. „Ein erfahrener Akteur, der auch Qualität mitbringt.“ Wieder zurück zum VfL Wangen wechselten Deniz Yilmaz und Josip Jurkovic, die meist nur in der Gablenberger Zweiten zum Zug kamen. 

 

 

 

Tags:  Beitrag