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1. Mannschaft

05.06.2010

Vorbericht SVG - SV Hoffeld

Geschrieben von

Das Zünglein an der Waage

Gablenberg (tos) - Die Spieler des SV Gablenberg dürfen sich freuen: Sie spielen am morgigen letzten Spieltag das Zünglein an der Waage im Meisterrennen. Denn der SVG empfängt den Tabellenführer SV Hoffeld

Bezirksliga-Fußballer des SV Gablenberg empfangen Spitzenreiter SV Hoffeld und können diesem in die „Titelsuppe“ spucken

 Den Titel können nur noch Hoffeld oder der OFK Beograd Stuttgart holen. Die Ausgangslage ist für beide Teams die gleiche. Hoffeld hat zwei Punkte Vorsprung auf Beograd, die beim SV Grün-Weiß Sommerrain (siehe oben) antreten, der noch Chancen auf den direkten Klassenverbleib hat. Somit muss Hoffeld gewinnen, um sicher den Wimpel zu bekommen. Beograd braucht den Dreier, um sich die Chance zu wahren und gleichzeitig nicht vom SV Vaihingen auf dem zweiten Platz, der zur Relegation berechtigt, abgefangen zu werden. Aufgrund des Torverhältnisses würde Beograd ein Punkt bei einem Sieg der Vaihinger nicht reichen. Und anders als es noch vor einer Woche hieß, will Beograd doch irgendwie in die Landesliga aufsteigen und verzichtet nicht auf das Aufstiegsrecht. „Wir haben unseren Ausflug, den wir im Februar bei 13 Punkten Rückstand auf die Spitze geplant haben, abgesagt und wollen versuchen, sofern es nicht direkt klappt, über die Relegation in die Landesliga aufzusteigen“, sagt Beograds-Abteilungsleiter Aleksandar Rogic. Beim SV Gablenberg freut man sich auf das Spiel und wird „es Hoffeld nicht einfach machen“, verspricht SVG-Coach Danijel Baric. Für ihn ist es ein besonderes Spiel in doppelter Hinsicht. Zum einen ist es sein letztes, da er zum TSV Ofterdingen wechselt. Zum anderen spielte er in der Vergangenheit für Hoffeld. „Ich und die Mannschaft werden uns sportlich fair verhalten und wollen das Spiel gewinnen. So wie wir das bei jeder Partie der Saison versucht haben.“ Personell sieht es im Vergleich zur Vorwoche wieder deutlich besser aus. Mate Kothenz ist wieder frei und auch Dennis Keifer aus dem Urlaub zurück, so dass „wir auf jeden Fall elf erste Mannschaftsspieler von Beginn an aufs Feld schicken werden“. Zudem würden aus der zweiten Mannschaft, die das Vorspiel bestreitet, auch noch drei Akteure auf der Bank Platz nehmen. Im Großen und Ganzen ist Baric mit seinem einjährigen Gastspiel auf der Waldebene zufrieden, weiß aber: „Hätten wir nicht so viele Verletzte gehabt, hätten wir noch mehr erreichen können als den jetzigen fünften Platz. In der Mannschaft steckt mehr Potenzial als wir ausgeschöpft haben.“

 

 

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