1. Mannschaft

19.09.2016

Rot für Maier

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SV Gablenberg – Büsnau 3:2

Nach zwei souveränen und verdienten Siegen hatte der SV Gablenberg am dritten Spieltag mit Büsnau die bislang schwerste Aufgabe vor der Brust. Dementsprechend entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Gleich mehrfach wirkte die Defensive der Hausherren wacklig, nach 30 Minuten sah es nicht danach aus, dass sie zur Pause mit 2:0 führen würden. Doch ein Fernschuss von Anton Janz (32.) war quasi der Türöffner: Aus mehr als 30 Metern hämmerte er den Ball in Richtung Gehäuse und erwischte Büsnau-Keeper Sami Fazliu auf dem falschen Fuß. Mit der Führung im Rücken agierten die Gablenberger mit mehr Selbstbewusstsein und erspielten sich mehrere Chancen. Eine davon nutzte der starke Thomas Christ. Quasi mit dem Pausenpfiff versenkte er den Ball aus elf Metern mit links unter die Querlatte. Nach dem Wiederanpfiff spielten beide Teams mit offenem Visier. SVG-Akteur Maurizio Vetrano scheiterte zunächst mit einer missglückten Flanke an der Latte, Max Schaette verballerte aus kurzer Distanz und ein Kopfball von Janz wurde auf der Linie geklärt. Auf der gegenüberliegenden Seite behielt Mohamed Ghazi, der erneut bärenstark parierte, im Eins-gegen-Eins gegen Büsnau-Stürmer Daniele Leone die Oberhand. Wie einfach Toreschießen ist, zeigte der eingewechselte Dennis Keifer in der 66. Minute. Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Schaette schob er mühelos zum 3:0 ein. „Ich habe mir noch überlegt, den Gegner ins Leere laufen zu lassen, habe ihn dann aber lieber direkt versenkt“, so die Einschätzung des Torschützen. In der 72. Minute erwies der SVG-Angreifer Markus Maier seinem Team einen Bärendienst. Nach zahlreichen versteckten Fouls seines Gegenspielers ließ er sich zu einer Tätlichkeit verleiten und sah folgerichtig die Rote Karte. Für die Gastgeber kam es jedoch noch schlimmer: In der 80. Minute zeigte der Unparteiische nach einem normalen Zweikampf im Gablenberger Strafraum auf den Punkt. Akin Turasay verwandelte sicher. Damit nicht genug: Nach einem Foul von Lukas Kammerlander durfte Turasay nur sieben Minuten später wieder zum Elfmeter antreten. Dieses Mal ahnte Ghazi das Eck, den Treffer konnte er dennoch nicht verhindern. Büsnau hatte auf 2:3 verkürzt, dennoch mussten die Hausherren nicht mehr groß zittern. In der Nachspielzeit sah der Büsnauer Giulio Tenuta nach einem bösen Foul an Lukas Kammerlander die Ampelkarte, das war es dann aber auch.

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