2. Mannschaft

13.05.2009

SV Gablenberg II - SG Stuttgart West 0:2

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Erhobenen Hauptes ausgeschieden!

In der ersten Halbzeit war kein Zweiklassen-Unterschied zu bemerken. Die Youngsters aus Gablenberg hielten gegen den Favoriten Sg West richtig gut dagegen. Im Mittelfeld wurden die Räume gut zu gemacht, und bei Standards entschlossen und hochkonzentriert agiert. Chancen gab es auf beiden Seiten.
So hatte Radusinovic in der 4. Minute nach nicht sehr sicherer Faustabwehr des gegnerischen Torhüters die Chance, doch ein Westler konnte klären. Binder, bei zwei Eckbällen durch Schullehner, verpasste nur knapp per Kopf. Auch West konnte die wenigen Chancen die sich ihnen boten nicht nutzen. Allerdings sorgte eine Einzelleistung eines Mittelfeldspielers der Gäste doch noch kurz vor der Pause für die 1:0-Führung. Ohne richtig attackiert zu werden konnte er aus 18 Meter mit einem satten Linksschuss ins rechte obere Toreck unhaltbar einschießen. In der zweiten Hälfte rückte der Schiedsrichter immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Leider nicht zum Vorteil der Gablenberger. Durch sein überhebliches Auftreten sorgte er schon in Halbzeit eins für Diskussionen. Hinzu kamen nun krasse Fehlentscheidungen, teilweise auf beiden Seiten. Nachdem Schullehner in der 47. mit einem Schuss noch knapp scheiterte, gab es in der 50. Minute vielleicht die Schlüsselszene schlechthin. Als Radusinovic nach einem langen Ball in des Gegners Strafraum vom Torwart klar zu Fall gebracht wurde, gab der Schiri, aus für beide Mannschaften unerklärlichem Grund, Freistoß für West anstatt Strafstoß für den SVG. Wer weiß was für einen interessanten Verlauf das Spiel noch genommen hätte, wenn der Underdog zum Ausgleich gekommen wäre. Aber nichts desto trotz gaben die SVGler nicht auf und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Frick per Kopfball und Er der links verzog hatten die besten Chancen. Nun entblößte man immer mehr die Abwehr, und die Gäste nutzten den Raum, doch vergaben oft leichtsinnig oder ein Gablenberger konnte noch klären. Dann hatte wiederum der Schiri seinen Auftritt. Als Goalie Röhl im eins gegen eins toll parierte, der gegnerische Stürmer doch über ihn stürzte, gab der Schiri Elfmeter für West. Unter starken, aber auch verständlichen, Protesten der Gablenberger. Mit dem 2:0 war die Sache dann gelaufen. Langsam wurden die Beine schwer und der Gegner ließ nicht mehr viel zu.
Unterm Strich war das „Unternehmen“ Pokal ein weiterer toller Erfolg für die "Fohlenelf". Als letzte von fast 60 Kreisliga-B-Mannschaften im Viertelfinale gegen einen starken Gegner wie West, etwas unglücklich auszuscheiden, kann man durchaus als Erfolg sehen. Jetzt gilt es in den nächsten Punktspielen den Meistertitel unter Dach und Fach zu bringen.
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