2. Mannschaft

12.04.2010

SV Gablenberg II - Nefis 0:5 (0:1)

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Mit dem letzten verfügbaren Aufgebot an Spielern musste man gegen einen sehr starken Zweitplatzierten Gegner von Nefis Stuttgart antreten. Die Gäste präsentierten sich von Beginn an sehr Spielstark und Torgefährlich.

Jedoch hatten die Hausherren auch Gelegenheiten, und agierten aus einer kompakten defensive heraus. In der 4. Minute hatte Keifer Pech, denn sein Schuss aus zehn Metern wurde noch geblockt. Ein Freistoß von Zeck ging knapp links am Tor vorbei. Torwart Tschur musste dann parieren, als gleich zwei gegnerische Stürmer den Ball nicht einnetzen konnten. Als Steegmüller in der 35. mit gelb rot vom Platz musste, hätte man sich vom Schiri mehr Fingerspitzengefühl erwartet, denn nur weil er den Freistoß zu früh ausführte zeigte ihm der Unparteiische die Ampelkarte. Jetzt rollte der Nefis Express so richtig in Richtung Gablenberger Tor. In der 39. dann der Führungstreffer für die Gäste. Torhüter Tschur patzte, und ein Gästestürmer schoss unbedrängt zum 1:0 ein. Als Stürmer Ronca (41.) sich durchsetzte und allein auf des Gegners Tor zulaufen hätte können, wurde dieser rüde mit einem Schlag gegen den Kopf gestoppt, der Schiri beließ es aber bei einer Verwarnung anstatt des klaren Platzverweises für den Nefisspieler. Nach der Halbzeit spielte nur noch der Gast. Der SVG wehrte sich bravourös, und versuchte auch nach vorne Akzente zu setzen. Doch die Gäste spielten nun Katz und Maus. Das 2:0, in der 54., viel aus klar Abseitsverdächtiger Position. Immer wieder ließen die Stürmer von Nefis die klarsten Möglichkeiten aus, warteten zu lange beim Abschluss, oder ein Gablenberger konnte dann noch klären. Als die Gastgeber zu sehr aufrückten und die Kräfte schwanden, setzten die Gäste drei ihrer Konter zum 0:5 Endstand dann doch noch torgefährlich um. Man kann der SVG Truppe keinen Vorwurf machen, die alles gaben, aber den Gästen einfach nicht gewachsen waren. Im Moment hat man leider keine alternativen und kann auch auf keine Hilfe hoffen. So wird es schwer den Klassenerhalt zu schaffen.
 

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