2. Mannschaft

16.06.2010

SVG II verfehlt direkten Klassenerhalt - Münster geht vorbei

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Die Ausgangslage für den SV Gablenberg II in der Kreisliga A, Staffel 2 war klar. Durch einen Sieg im Heimspiel gegen den Vorletzten Spvgg Stetten hätte man den Klassenverbleib schaffen können.

Der TSV Münster II musste hingegen das Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht Omonia Vaihingen gewinnen und auf ein Remis von Gablenberg hoffen, um der Relegation aus dem Weg zu gehen. Doch anfangs sah es nicht einmal nach der Relegation aus für den TSV. Denn Omonia ging in der dritten Minute in Führung. Sieben Minuten später ein weiterer Aufreger: Ein Omonia-Spieler sah die Rote Karte. „In Überzahl kamen wir allmählich in Schwung“, so TSV-Trainer Georg Haramis. Nach einigen vergebenen Chancen war es dann Kostas Antoniou, der in der 30. Minute das 1:1 markierte. Zehn Minuten später traf Erfi Salmar zum 2:1 für Münster. So stand es auch zur Pause. Nach 45 Minuten war der TSV Münster gesichert, denn die Partie Gablenberg gegen Stetten war ausgeglichen und es waren noch keine Tore gefallen. Münster machte nach der Pause Druck und „wir hatten Chancen im Minutentakt“, so Haramis. Dann sorgte Andreas Bozoki in der 55. Minute für das 3:1. Zehn Minuten später sah ein weiterer Gästespieler den Roten Karton und die Partie war gelaufen. Kurz vor der Roten Karte aber Jubel in Gablenberg. Nach Pass von Patrick Binder erzielte Tobias Rücker das wichtige 1:0 (60.) für Gablenberg. Die Freude bekam fünf Minuten später einen Dämpfer, als Binder unnötig nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah. In Münster fielen indes die Tore wie reife Früchte. Bis zum 8:2-Endstand trafen noch Antoniou (2), Dominik Bauer, Alexander Bulling und ein Treffer war ein Eigentor. Dennoch glaubte Haramis, der über Handy immer über den Zwischenstand in Gablenberg informiert wurde, nicht an den Klassenerhalt. Schon gar nicht, als in der 85. Minute Gablenbergs Tobias Rücker im Strafraum gelegt wurde und es Elfmeter gab. Doch Stefan Schullehner verschoss. Es kam aber noch schlimmer für die Gablenberger. Es lief bereits die 93. Minute, als Stetten den Ball über die Linie drückte und den SVG somit in die Relegation beförderte. „Das war sehr, sehr unglücklich“, rang ein enttäuschter SVG-Trainer Stephan Hentschel nach der Partie nach Worten. „Wir hatten gute Chancen, um den Sack zuzumachen. Nun müssen wir eben die Relegation gewinnen.“ In Münster wurde indes gefeiert. „Ich hätte vor der Partie nicht gedacht, dass wir den Klassenerhalt noch direkt schaffen“, jubelte Haramis.

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