2. Mannschaft

02.11.2011

Trotz starkem Auftritt: 2. Mannschaft mit 2:1-Zittersieg bei Sportfreunde II

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Die Reserve des SV Gablenberg zeigte bei der 2. Mannschaft der Sportfreunde Stuttgart eine der besten Saisonleistungen. Trotz einer verdienten 2:0-Pausenführung mussten die SVG-Akteure bis zum Schlusspfiff zittern.

24 Stunden vor dem Spielbeginn sah nur wenig nach einer so ordentlichen Leistung der Gäste aus. SVG-Coach Markus Scheiderer hatte nach einer Absagenflut gerade einmal zehn Spieler auf dem Zettel. Kurzfristig erklärten sich jedoch Simon Lausterer und Samu Goth in der Defensive sowie Griechenland-Rückkehrer Alexej Kalinowski und Max Schaette (1. Mannschaft) im Mittelfeld gegen Sportfreunde II auszuhelfen. Viel Qualität, die sich auszahlen sollte: Bereits in der achten Minute vernaschte Kalinowski seinen Gegenspieler an der Außenlinie, zog in den Strafraum und bediente mit einem Flachpass Max Schaette. Mit dem Rücken zum Tor ließ er den Ball elegant durch die eigenen Beine laufen, um ihn anschließend in "Pizarro-Manier" mit der Hacke unhaltbar ins lange Netz zu versenken. Im Anschluss ließen die Gäste Ball und Gegner laufen und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Erst in der 31. Minute war es dann jedoch soweit: Mit einem Pass durch die Nahtstelle der Innenverteidigung bediente Thommy (Nachname liefere ich nach) seinen Mitspieler Kalinowski, der seinen Abwehrspieler umkurvte und mit links aus 13 Metern ins rechte untere Eck einnetze. Nach der Pause waren die Gablenberger weiterhin spielbestimmend. Mehrere Chancen wurden großzügig vergeben. Einige davon knapp: Lausterer scheiterte aus spitzem Winkel am Pfosten, Sebastian Steegmüller setzte einen Freistoß über die Mauer an die Querlatte. Dass die Begegnung nochmals Fahrt aufnahm, lag zum einen an mehreren merkwürdigsten Schiedsrichterentscheidungen und an der Verletzung von SVG-Torwart Norberto Pinto (75.). Feldspieler Mark Bergenthal machte seine Sache zwischen den Pfosten gut, dennoch war die Spielruhe bei den Gästen dahin. In der 80. Minute fiel auch prompt der 1:2-Anschlusstreffer. Die Hausherren erhöhten den Druck, spielten alles oder nichts und wurden beinahe in der Schlussminute belohnt. Denn nachdem Kalinowski aufgrund einer Abseitsstellung, wohlgemerkt weit aus der eigenen Hälfte startend, zurückgepfiffen wurde, zeigte der Unparteiische postwendend nach einem harmlosen Rempler von Lausterer auf den Punkt. Die Gastgeber vergaben die Riesenchance jedoch, ihr Spielmacher verzog und setzte den Elfmeter links über das Gehäuse, so dass es beim verdienten 2:1-Sieg des SVG blieb.

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